1. Prüfungen im KKSD

Am 04.07.2010 hat in der Kampfkunstschule Düsseldorf die ersten Prüfungen, seit Schuleröfnung im September 2009, unter der Leitung von Großmeister Klaus Uschkurat und Meister Achim Harms stattgefunden, welche aus Oldenburg/Niedersachsen angereist waren.

Die ersten TaekwonDo Prüflinge musten Ihr Können und Wissen vor den Prüfern unter Beweis stellen.Beginnen mussten die Kinder zwischen 6-12 Jahren, welche zum Weißgelb- bzw. Gelbgurt geprüft wurden, mit den grundlegenden Techniken des TaekwonDo, diese bestehen aus den Hyongs und den Tritt- und Fausttechniken welche auf verlangen in kombination vorgeführt werden mussten. Hyongs sind festgelegte Verteidigungs- und Angriffstechniken welche in aufeinanderfolgenden Kombinationen ausgeführt werden, bis zum Schwarzgurt sind 9 Hyongs zu erlernen welche aus bis zu 37 Bewegungen bestehen. Anschliessend wurden traditionelle Ein-, Zwei- und Dreischrittkämpf und Freikampf vorgeführt. Im Anschluss wurden von den Erwachsenen Tom Thomas und Malte Griepenburg zum Blau-Braungurt geprüft. Sie mussten Ihrer Graduierung entsprechend Hyongs, Tritt- und Fausttechniken, Kombinationsübungen, Schrittkämpfe, Freikampf und Bruchtest vorzeigen.

Im Anschluss zu den TaekwonDo Prüfungen mussten die Kickboxer Bozo Kelic, Alessio Atzei, Thomas Füsting, Georgios Terzis, Daniel Palic und Mehdi El Ras Quidim des KKSD zum Gelbgurt antreten. Sie mussten die Basis Faust- und Trittechniken im Kickboxen in Abfolge vorführen und anschliessend als Faust- Fußkombination. Im Anschluss mussten die Prüflinge gegeneinander im Kampf antreten. Gekämpft wurde nach dem Regelwerk des Leichtkontakt Kickboxen, jeweils 1×3 Minuten. Zum Schluss mussten die Kickboxer Selbstverteidigungstechniken gegen vorgeschriebene Angriffstechniken vorführen.

Zum Schluss waren die Street Combat Prüflinge gefordert. Sie mussten sich während Ihrer Prüfung gegen freie Angriffe Ihres Prüfungspartners verteidigen. Die Angriffe bestanden aus Faustangriffen, Tritten, Würgen, Umklammern, Verteidigung aus der Bodenlage u.v.m..Da die Angriffe mit vollem Kontakt ausgeführt wurden, mussten sich die Prüflinge durch Protektoren an den Knie- und Armgelenken, Schienbein und Unterleib schützen. Ein Kopfschutz mit einer durchsichtigen Hartplastickmaske hat die Prüflinge vor direkten Schlägen und Tritten auf den Kopf geschützt.

Alle Prüflinge haben Ihre Prüfung erfolgreich abgeschlossen zum Ende der Prüfung, Ihrer Graduierung entsprechend, eine offizielle Urkunde des IBF-Verbandes und Ihren neuen Gürtel erhalten.Ismail Geyik betonte zum Schluß der Prüfungen, dass es Ihm wichtig ist, dass nicht er selbst sondern andere Prüfer über das Können und Wissen seiner Schüler beurteilen.